Intergenerationelle Begegnungen gestalten

Kurs für Neueinsteiger*innen

Kursbeschreibung

Intergenerationelle Begegnungen

Immer öfter treffen Kinderbetreuungseinrichtungen auf Alters- und Pflegeheime. Dadurch eröffnen sich Chancen für intergenerationelle Begegnungen und es stellen sich folgende Fragen:

Wie werden intergenerationelle Begegnungen erfolgreich entwickelt, gestaltet und begleitet? Wie können Jung und Alt voneinander lernen?

Verschiedene Begegnungsformen

Im ersten Teil der Weiterbildung werden verschiedene Begegnungsformen und zu berücksichtigende Aspekte bei der Einführung von intergenerationellen Begegnungen besprochen.

Im zweiten Teil werden Lern- und Entwicklungsbedürfnisse von Jung und Alt verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.

Dozentinnen des Kurstags (im Teamteaching):

  • Susanne Kast, Dozentin Institut Alter der BFH (Berner Fachhochschule), Erziehungswissenschaften und Gerontologie
  • Monika Blau, Programmleiterin Intergeneration der Schweizerischen Gemeinnützige Gesellschaft (SGG), Politikwissenschaften

Nutzen / Ziele

Trifft das auf Sie zu?

  • Sie sind in der Lage, in Ihrer Institution intergenerationelle Begegnungen zu entwickeln und zu gestalten
  • Sie kennen Lern- und Entwicklungsbedürfnisse von Kindern und alten Menschen

Fachübergreifendes Kursangebot

Das Thema «Lern- und Entwicklungsbedürfnisse von Kindern und alten Menschen» kann je nach Zusammensetzung der Gruppe in Bezug auf die berufliche Herkunft (Alters- oder Kinderbereich) anders gewichtet werden. Dieses fachübergreifende Kursangebot ist auch ein Teil des Förderschwerpunktes “Generationenverbindende Betreuungsinstitutionen” des Programms Intergeneration der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, in Partnerschaft mit dem Institut Alter (Berner Fachhochschule) und den Verbänden kibesuisse (Kinderbetreuung Schweiz) und SVAT (Schweizer Verband der Aktivierungsfachfrauen und -männer).

Zielpublikum / Inhalte

Publikum

Fachpersonen aus betreuenden, pädagogischen oder therapeutischen Arbeits- und Tätigkeitsfeldern des Kinder-, Jugend- und Alterbereichs.

Das können Mitarbeitende (z.B. Fachleute Betreuung und Gesundheit, Aktivierungsfachpersonen HF, Sozialpädagog*innen u.ä) oder leitende Personen sein, die eine intergenerationelle Begegnung initiieren, durchführen oder begleiten wollen.

Mit Vorteil gemeinsame Teilnahme als fachübergreifendes Tandem mit je einer Person aus dem Bereich Kinder/Jugend sowie Alter. Dies ist keine Kursvoraussetzung, auch Einzelpersonen sind herzlich willkommen und können in gleicher Weise vom Kurs profitieren.

Vorgesehene Inhalte

  • Gründe für intergenerationelle Begegnungs- und Betreuungsformen
  • Modelle, Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren von intergenerationellen Begegnungs- und Betreuungsformen
  • Wirkungen von intergenerationellen Begegnungs- und Betreuungsformen auf die verschiedenen Akteure (Kinder, betagte Menschen, Mitarbeitende)
  • Lern- und Entwicklungsbedürfnisse von Kindern und alten Menschen
  • Möglichkeiten des wechselseitigen Lernens
  • Best Practice von intergenerationellen Begegnungs- und Betreuungsformen

Methodik / Datum / Standort

Arbeitsweisen

  • Inputreferate
  • Paar- und Gruppenarbeiten

Wo und wann

Der Kurs findet statt am 01. Juni 2022 in den Räumlichkeiten von ARTISET Bildung an der Könizstrasse 74 in 3008 Bern statt.

Kosten / Anmeldung

Kosten für Mitglieder und Nichtmitglieder

Die Kosten für den ganzen Kurstag ohne Verpflegung belaufen sich auf 330.- Fr. Mitglieder des SVAT sowie von kibesuisse erhalten eine Vergünstigung, so dass der Kurstag für Sie 220.- Fr. kostet.

Mitglieder von kibesuisse melden sich bitte über die Website von kibesuisse an: www.kibesuisse.ch/weiterbildung